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200 Gäste bei der Eröffnungsgala

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Der VfB, der sich in der Nachfolge des MTV sieht, setzte am Samstag, 8. Januar 2011, mit einer Feierstunde in seiner vereinseigenen Halle am Windmühlenberg den Auftakt zum Jubiläum "150  Jahre Sportverein in der Hoffmannstadt".

Vorsitzender Karl-Peter Wilhelm begrüßte rund 200 Gäste und hielt kurze Rückschau auf den Verein mit rund 3000 Mitgliedern, um die sich etwa 150 Übungsleiter kümmern. Oberbürgermeister Rolf Schnellecke gratulierte "dem ältesten Sportverein Wolfsburgs", der gut doppelt so alt ist wie die Stadt und hob zwei Punkte hervor, die im besondere Achtung abverlangten: "Die große Zahl der Jugendlichen im Verein zeugt von einer intensiven Arbeit mit der jüngeren Generation, und das Engagement im Behindertensport ist beispielhaft."

Eine Besonderheit der Veranstaltung war die Einbindung der Kirchengemeinden. Die evangelische Pastorin Ute Ravens (Michaelis) und der katholische Pfarrer Oliver Lellek (St. Marien) führten einen kurzen, biblisch grundgelegten Dialog über den Sport, bevor alle das "Vater unser" beteten. Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist, Ehrenmitglied des VfB, lobte den Einsatz der Sportler fürs Gemeinwesen und für die Integration von Neubürgern.

Zum Gratulieren gekommen war auch der Präsident des Landessportbunds Niedersachsen, Wolf-Rüdiger Umbach. Er bescheinigte dem VfB, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein und hatte als Mitglied im Aufsichtsgremium der Lotto-Sportstiftung noch einen Tipp parat: "Stellen Sie ruhig mal einen Förderungsantrag in Hannover." Ein kurzes Grußwort sprach auch Ursula Sandvoß, Vorsitzende des Sportausschusses. Abschluss des von Reden geprägten ersten Teils war ein musikalischer Beitrag der Michaelis-Flötengruppe unter Leitung von Petra Denker.

Anschließend waren Bewegungsgefühl, Geschwindigkeit, Kraft und Kondition Trumpf: Der VfB Fallersleben präsentierte mit Tanz, Tischtennis, Sportakrobatik, Rhönradturnen und Feuershow einen eindrucksvollen Einblick ins Vereinsleben. Was an diesem Nachmittag auch zur Sprache kam: Mit Rhönradturnerin Janin Oer hat der 150  Jahre alte Sportverein sogar eine Weltmeisterin hervorgebracht.